Hallo an alle Leser meines Blogs,
ein paar Neuigkeiten und Updates von mir:
Letztes Wochenende bin ich raus aus Manila gefahren - zum ersten Mal reisen auf den Philippinen. Ich bin nach Bicol gefahren, nach Donsol, um mit Walhaien zu schwimmen! Da alle meine bisherigen Bekannten und Kollegen entweder schon da waren oder nicht mitkommen wollten, bin ich allein hingefahren. Das war schon ganz schoen aufregend, aber auch toll, nach all den vielen neuen Eindruecken ein bisschen allein zu sein.
Mit dem Bus (und nach zwei Stunden Verspaetung - philippino time eben) gings 12 Stunden suedoestlich von Manila nach Donsol. Die Landschaft ist einfach atemberaubend. Auf Bicol gibt es ueber (zum Teil aktive) Vulkane, und die Morgendaemmerung mit all den Palmen war wunderschoen. Es war toll, mal etwas anderes als Verkehr und Menschen zu sehen :-) Alles ist wunderbar gruen, wir sind durch kleine Doerfer und ueber ziemlich wackelige Strassen gefahren..sehr eindrucksvoll, aufregend und einfach wunderschoen!
In Donsol gings dann gleich mit dem Tricycle, also im Motorrad-Beiwagen, zum Visitors Center. Dort habe ich mit einem Typ und einem Maedel aus Russland und einem philippinischen Paerchen ein Boot geteilt, Schnorchel-Ausruestung geliehen, und schon gings raus aufs Meer zu den Walhaien!
Wir haben auch schnell den ersten gefunden, und es war ein wirklich einmaliges Erlebnis! Der Hai war direkt unter mir, nur ca. 2m entfernt. Riesig!! Einfach faszinierend! Wir haben insgesamt fuenf Haie gesehen, und mit dem letzten konnte ich sogar ein paar Meter mitschwimmen. Es war wirklich toll und einfach beeindruckend, den groessten Fisch der Welt so aus der Naehe und vor allem in der Natur zu sehen. Das ist so anders, als im Aquarium zu stehen! Es war toll!!
Nach der Bootsfahrt hatte ich immer noch keine Unterkunft fuer die Nacht, dafuer den ersten Sonnenbrand :-) Mit dem Maedel und dem Typ aus Russland, die beide zum Backpacken fuer eine russische Reality-Internet-Show durch Asien touren, habe ich mich dann auf die Suche gemacht. Und es hat sich gelohnt, nicht gleich im Vorfeld alles zu planen:
Wir haben einfach an einem Grundstueck gefragt, ob wir dort schlafen koennen. Wir haben dann in einer kleinen Huette, ohne Waende, nur eine erhoehte Liegeflaeche und ein Dach uebernachtet. Direkt unter den Palmen, das war einfach wunderschoen. Es hat auch geregnet, so ein richtig dicker tropischer Regen, aber das war einfach erholsam nach der ganzen Hitze. Die Familie, die das Grunstueck bewohnt, baut dort Reis und Fruechte an, ueberall sind Huehner, Katzen und Hunde rum gelaufen, und in der Nacht gabs auch ein paar Fledermaeuse!! Toll!! Ich habe richtig gut geschlafen, vor allem nach dem leckeren Abendessen, das fuer uns gekocht wurde. Es gab Fisch, Reis und Gemuese, sehr typisch fuer die Philippinen. Es war wirlich lecker!
Die Huette hatte natuerlich auch keinen Strom, fliessend Wasser gabs auch nicht. Also wirklich eine ganz andere, tolle Erfahrung!! Am naechsten Tag hab ich dann gemuetlich ausgeschlafen, noch ein bisschen entspannt, und bin dann Richtung Legaspi gefahren. Die beiden Russen sind schon frueher aufgebrochen, ich war also wieder allein unterwegs.
Nach drei Stunden in drei verschiedenen Jeepneys war ich dann auch am Ziel. Die Philippinos sind wirklich sehr freundlich und hilfsbereit, deshalb war es auch nicht schlimm, dass es weder Fahrplaene noch Routen oder Strassen plaene gab. Ich bin einfach irgendwie angekommen :-)
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